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26. Oktober 2016

Patronentasche für den Gürtel MkII

Die MkI war zwar sehr gelungen, stellte sich aber als zu dick für meinen Geschmack heraus. Daher wollte ich eine etwas schmalere machen, eben mit zwei anstatt drei Lochreihen. Technik und Material ist das selbe wie bei der MkI, also 3mm vegetabil gegerbtes Leder mit einem Holzblock im inneren, der mit einer Standbohrmaschine Löcher bekommen hat und anschließend mit Stemmeisen und Feile in Form gebracht wurde. Das Leder wurde nass angeformt und im Backofen bei etwa 50-60°C °gehärtet und "kalibiert". Die zierrille wurde mittels eines Nahtversenkers in den Taschendeckel eingeritzt. Danach alles mit Fiebing Dye dark brown gefärbt und mit Schuhcreme rustiziertEine schraubbare Knopfniete dient als Verschluss.

25. Oktober 2016

Holster für Steinschlosspistole

Wie in einem anderen Beitrag erwähnt, hab ich mich dazu hinreißen lassen mir eine (gut, es sind zwei) Steinschlosspistolen zu holen. Eigentlich bin ich ja kein Freund von Handfeuerwaffen, aber aber ich bin eben einfach schwach geworden. Nun, die Pistole(n sind/) ist gemoddet und nun geht es darum, sie auch fesch zu transportieren. Hier präsentiere ich also einen Holster (der eigentlich total unauthentisch ist, aber hey style over correctness und für´s LARP muss es auch nicht historisch sein). Der Holster und der Hänger sind gemacht aus 3-4mm vegetabilem Leder, welche nass geformt, gehärtet, gebeizt (Fiebing medium brown für den Holster und dark brown für den Hänger) und Wachsversiegelt (und damit wohl auch nochmal etwas gehärtet). Durch das Anformen sitzt die Pistole wie angegossen und rastet regelrecht ein, somit braucht es nicht einmal einen Sicherungsriemen. Damit Holster und Hänger gut miteinander verbunden sind, habe ich eine schraubbare Knopfniete verwendet, wie es auch bei anderen Ausrüstungsteilen gemacht habe. Somit sollte alles auch recht gut zusammenpassen.

19. Oktober 2016

Patronentasche für den Gürtel MkI

Für die beiden Pistolen brauche in natürlich auch eine Tasche für die Munition. Mich stört es, wenn im LARP Leute mit Feuerwaffen (vor allem Pistolen) aber ohne entsprechendes Equipment herumlaufen. Die Munition ist zumindest etwas, das man darstellen sollte. Aber jetzt genug geraunzt. Hier nun eine Patronentasche für einen Gürtel, wie sie gerne von Jägern und Milizen Ende des 18.Jh verwendet wurde. Ich habe hier einiges an Recherche betrieben. Es handelt sich um einen Holzblock mit drei Reihen Löcher in welche die Papierpatronen gesteckt werden. Das ganze sitzt in einer Fürteltasche aus 3,5mm vegetabilem Rindsleder welches gebeizt (Fiebing Leather Dye dark brown) gebeizt und mit schwarzer Schuhcreme rustiziert wurde. Als Verschluss dient eine schraubbare Knopfniete. Ich werde aber wohl noch eine weitere mit zwei Reihen bauen, da mir die drei reihen, auch wenn belegt zu breit sind.

18. Oktober 2016

Scheide für Scheibenstilett

Ich hab mir das neue Stilett (kein Dolch da es keine Schneide sondern eine romubsförmige Panzerstecherklinge ist) von Sander Propworx geholt. Muss sagen, ich hab wirklich noch keinen so geilen Stichdolch in Händen gehalten! Die Klinge ist stabil, aber zur Seite weich und biegsam und bleibt trotz leichtem Wedeln gerade. Der geschäumte Griff ist einfach irre schön und sieht aus wie echt! Die Gesamtlänge ist ebenfalls sehr gut ausgesucht und ist nicht zu kurz wie bei so manchem Stichdolch und nicht zu lang (was im Infight sowieso doof wäre). Kurzum, von mir gibt es eine eindeutige Kaufempfehlung!
So genug der Werbung, für den Dolch brauchte ich natürlich eine Scheide. Hier also eine weiter in Linothorax Bauweise (Wollkern, 4 Leim und Bomull Wicklungen und eine Deckschicht aus Kunstleder). Der Frosch ist aus 3mm Fettleder und die Spitzensicherung aus 0,5mm Blech gebogen und danach mit chemischer Bläue rustiziert.

17. Oktober 2016

Pew pew pew Pistolenmodding

Eine kleine Bestellung bei Versandhaus Schneider (früher Sportwaffen Schneider) getätigt. Die Denix Washinton und die Algerian Miqulet Lock Pistolen waren es dieses mal. Beide bedürfen aber auch kleinerer Modifikationen.
Bei beiden wurde die Pfanne so aufgebohrt, dass nicht nur ein Piston für Faschingsmunition eingeschraubt werden konnte, sondern auch rund um den Piston eine Versenkung gebohrt, damit das Knallhütchen ein wenig in der Pfanne versenkt ist. Passend dazu wurde noch die Batterie/Pfannendeckel etwas ausgehöhlt damit man die Pfanne auch schließen kann, wenn die Pistole geladen ist.
Die Feuersteine in der Zange des Hahns wurden entsprechend bemalt, sowie der Lauf umgefärbt (die Washington Lauf kommt in Messing und bei der Algerian ist der vordere Teil des Laufes ebenfalls messingfarben).
Beide Pistolen wurden auch die Ladestöcke durch längere ausgetauscht und das Bett dafür entsprechend tiefer in den Schaft gebohrt.
Bei der Washington habe ich zusätzlich noch das Namensschild entfernt und ein neues eingesetzt. Zudem noch etwas der Übergang zwischen Knaufdecor und Holzgriff zurechtgefeilt und neu gebeizt. Das Innenleben musste auch noch etwas geändert werden. Bei einem echten Steinschloss gibt es zwei Rasten: Laderast=halb gespannt und Schießrast=voll gespannt. Bei den meisten Denix Waffen gibt es aufgrund der einfachen Konstruktion durch ein Zahnrad drei Positionen. Als alter Perfektionist konnt ich das so nicht lassen und habe einen Zahn eben abgefeilt. 
Für die Washington werde ich noch ganz unauthentisch einen Holster bauen, die Algerian bekam stattdessen einen sehrwohl belegten Gürtelhaken.

10. Oktober 2016

Gewürzbox

Eine kleine Zwischenbastelei, ohne viel Aufwand. Die Box ist eine alte Dose, die im Lagerfeuer geschwärzt bzw. der Lack runtergebrannt wurde. Darin befinden sich nun sechs Glasfläschchen (2€ für alle 6 bei Sewa) mit verschiedenen Gewürzen (Pfeffer, Papprikapulver, Ingwerpulver, Thymian, Majoran und Zimt). Ich denke dies ist eine ganz nette ambientige Möglichkeit Gewürze zu transportieren.

1. Oktober 2016

Vernon Roche Kotte

Ich habe dieses Projekt sehr lange aufgeschoben, aber für kommende Woche brauche ich sie, daher wurde es langsam eilig. Zu sehen ist hier eine ungefütterte Wollkotte mit Abnähern am Torso (auf dem Foto sehe ich deshalb so dick aus, weil ich darunter ein Kettenhemd trage) und Brustschnürung. Die Ärmel bestehen aus einem beigen Unterbau auf den einfach die unversäumten Rollstreifen aufgenäht wurden. Der Stoff ist sehr dankbar für solche Schnitte, da er einfach nicht und nicht ausfranst. Zudem ist er auch sehr dick und ich habe befürchtet, dass die Kotte zu wulstig und zu warm werden könnte. Insgesamt bin ich aber sehr zufrieden.