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28. März 2014

Punzierter Western Holstergürtel

Da demnächst das erste Western-Spiel ansteht wollte ich mir erstmal einen neuen Gunrig/Holstergürtel machen. Zudem gab mir das ganze die Gelegenheit Punzieren auszuprobieren (was mir echt Spaß gemacht hat und dem zu Folge auch ein neues Rapiergehänge nach sich ziehen wird). Das ganze ist aus 4mm Rindsleder, welches nach dem Punzieren und Trocknen mit brauner Schuhcreme eingerieben wurde (ich hatte kein Finish bzw Hi-Lighter hier und die Zeit drängt). Abschließen wurde alles noch dick mit Leinöl eingeölt. Die Saumnaht fehlt noch, weil ich den Gürtel noch unterfüttern möchte, aber derzeit auch kein entsprechendes Leder hier hab. Vertiefungen und Löcher wurden schon gemacht. Später wird alles dann mit weißem Garn zusammengenäht, aber fürs Western Con muss es jetzt mal reichen.

26. März 2014

Zerlegbarer Waffenständer

Weil es langsam höchste Zeit wurde, habe ich mir einen zerlegbaren Waffenständer gebaut (damit ich ihn auch einfach mitnehmen kann). Der Ständer ist aus Birkenholzbrettern und nach dem Stecksystem konstruiert. Zusammengelegt ist das Teil erstaunlich platzsparend. Am Ende wurde alles noch mit einem Holzschutzlack für Boote eingelassen.

14. März 2014

Ledermütze Esgaroth Style


Gestern Abend als Beschäftigung ein Lederresterl genommen und eine leicht konische Pillbox gemacht. Das ganze ist aus dünnem Rauleder (Spaltleder) und wurde danach fest eingefettet. Damit mir das Ding nicht gleich vom Kopf fällt hab ich noch eine Hutschnur geflochten. Ganz rechts sieht man noch ein Bild aus dem Hobbit-Film eines Fischers, der so eine Mütze trägt.

7. März 2014

Barocker Gürtelbeutel

Gürtelbeutel nach barockem Vorbild (siehe unten) für meinen Musketier. Der hintere Teil ist aus 3mm Nubukleder, der Beutelteil ist aus Velourleder. Innen ist noch ein zweiter Beutel eingenäht. Verschlossen wird der Beutel mit einem Hirschhornknopf.


3. März 2014

Buffcoat

08.02.2014
Inspiriert von Raubi, will ich seit jetzt etwa 1,5 Jahren so ein Teil machen. 
Aber was ist ein Buffcoat eigentlich? Dabei handelt es sich um einen Ledermantel aus etwa 4-6mm dicken sämisch gegerbten Hirschleder. Buff bezeichnet dabei die beige Farbe. Solche Mäntel wurden im 30 jährigen Krieg oft von Soldaten als leichte Rüstung getragen. Gegen Musketenkugeln ist der Schutz wohl eher gering, aber gegen Schnitte und leichte Blessuren hilft er wohl ganz gut. Zudem (und das ist das wichtigste) schaut er sehr schneidig aus. ;-)

Heute habe ich jedenfalls das Leder abgeholt, auf das ich schon so lange gewartet habe.

Und der Schnitt ist auch bereits auf den Futterstoff (Leinen) übertragen.

Es geht nun ans Einteilen und ausschneiden des wertvollen Materials.

13.02.2014
Ich warte immer noch auf das bestellte Garn. Solange kann ich leider nicht weiter am Leder nähen. Daher habe ich mich einstweilen um das Futter gekümmert:
Wie oben schon erwähnt handelt es sich dabei um Leinen. Was hier so knallig gelb ist (da der Filz komplett eingenäht wird, sieht man die hässliche Farbe später eh nicht), ist dicker fluffiger Filz zur Versteifung und Wattierung der Schulterpartie. Im Gegensatz zu Raubi werd ich es aber nicht absteppen.

18.02.2014
Letzten Freitag kam das Garn. Was mich dazu gebracht hat mir den großteil des Wochenendes die Finger wund zu nähen. Das Hirschleder ist unglaublich zäh und ich komme mit der Ledernadel nur mit Kraft durch. Hier also der derzeitige Zwischenstand:
Der Torso ist fertig, das Futter wurde mit Blindstich eingesetzt und selbes auch innen mit den Haken (je abwechselnd 3 Haken und 3 Augen). Zudem der erste von 4 Schößen. Dadurch sieht man gut die Länge des Buffcoats. Ich bin mir noch unsicher, ob ich da nicht alles etwas kürzer mache. Aber das solltes sich binnen weniger Minuten erledigen lassen, da die Latze nicht gefüttert sind.

03.03.2014
It is done! Endlich ist er fertig. Es war ein sehr hartes und großes Stück Arbeit, aber es hat sich gelohnt. Er sitzt unglaublich gut und eingeschränkt ist man fast unmerklich.

1. März 2014

Snapsack aus Segeltuch


Da ich kürzlich eine Diskussion hatte, was Musketiere unterwegs so als Rucksack zum Verstauen ihres Kleinzeugs verwendet hatten, bekam ich eine Anleitung für einen so genannten Snapsack (siehe unten). Im Grunde ist es nur ein Schlauch aus Segeltuch (oder einem ähnlich widerstandsfähigen Stoff) mit Tunnelzug zum Verschließen und einem Lederriemen zum Umhängen. Ich hab meinen aus Segeltuch genäht und die Riemen aus braunem 2mm Nubukleder. Schnalle ist eine alte aus Messing. Zusätzlich ist alles noch mit Kaffee ein wenig eingeranzt worden.


Anleitung von Stefan Seibt